Die Schaltung bezahlter Anzeigen in Suchmaschinen  ist eine Alternative zur aufwändigen und oft schwer zu praktizierenden  offpage SEO

Da einer Suchmaschine bei vielen populären Suchbegriff tausende  thematisch passende Links gelistet werden,  ist es so gut wie unmöglich,  dass die zur eigenen Website verweisenden Backlinks,   dort angezeigt werden,   wo sie von den Mitgliedern der Zielgruppen wahrgenommen und angeklickt werden.

Es ist bekannt, dass nur wenige Nutzer (etwa 0.7%) die Seite 2 einer generierten Linkliste mit ihrem Linksegment 11.-20. aufrufen.

Viele Herausgeber kommerzieller Websites sehen daher die Schaltung bezahlter Anzeigen  (search engine advertising SEA) als einzige  Alternative zu der schwierig zu praktizierenden offpage SEO an.

Diese mehrzeiligen Teaser werden in den Suchmaschinen als gesponsert gekennzeichnete Anzeigen vor  den im "normalen" Webindex gelisteten Links eingeblendet und versprechen so eine gute Sichtbarkeit im Internet.

Das ist zwar tatsächlich so - doch mittlerweile ist bekannt, dass diese gute Sichtbarkeit wenig wert ist.
 
Unabhängige Zugriffsstatistiken zeigten nämlich eindeutig, dass im "normalen"  Linkindex gelistete Links bis zu 19x häufiger aufgerufen werden, als die im Bereich der bezahlten Anzeigen aufgelisteten Links.

Es kommt hinzu, dass bei populären Suchbegriffen oft zahlreiche bezahlte Anzeigen aufgelistet werden. Auch in diesem Bereich ist es demnach oft nicht möglich, in den meist beachteten Spitzenpositionen 1.-3. aufzutauchen.  Und man weiß nie, wer die Links anklickt. Oft soll es die Konkurrenz sein, die so versucht den Werbeetat des Mitbewerbers zu leeren.

Fazit: bezahlte Suchmaschinen-Anzeigen haben also  in der Suchmaschine selbst  eine gute Sichtbarkeit - doch kaum ein Nutzer aktiviert diese Links.  Bei unpopulären Suchbegriffen gibt es wenige Anzeigenkunden und es ist leicht mit den eigenen bezahlten Links in einer attraktiven Position aufzutauchen. Doch kaum ein Nutzer klickt diese Links an.  Das investierte Geld verpufft also ohne positive Wirkung.

 Bei populären Suchbegriffen werden zahlreiche Anzeigen von Großunternehmen geschaltet, die über unbegrenzte Werbeetats verfügen. Es ist daher für die Mehrzahl der Anzeigenkunden nahezu unmöglich dem etwas entgegen zu setzen Es ist daher schwer
mit seinen bezahlten Links im Bereich 1.-3. vertreten zu sein.

Merke: es gibt bekanntlich keine Rose ohne Dornen.

Eine bezahlte Anzeige ist also tatsächlich gut zu sehen  doch dies hat oft keinen konkreten Nutzeffekt, da die gute Sichtbarkeit meist keine weiteren Folgen hat - also beispielsweise nicht zu Geschäftsabschlüssen, bzw. zu tatsächlichen Kontakten zu potentiellen Kunden führt.

Es kommt hinzu,  dass die Werbekunden Opfer von Manipulationen und Betrug werden. Um dies zu verhindern,  ist ein großer logistischer Aufwand und ein Kenntnisstand erforderlich,  über den selbst  IT-Beauftragte nicht immer verfügen - so dass es wahrscheinlich besser ist, das im Werbeetat vorhandene Geld in externe offpage SEO - also die Generierung externer Qualitäts-Backlinks zu investieren.  Die neuen Backlinks haben im Gegensatz zu bezahlter Werbung immer automatisch eine positive Wirkung.